Schnurtrommeln: Eine große und zwei kleine, damit sich Markus so richtig austoben kann. Die Naturfelle werden über einen Spannreifen mit Schnüren gespannt.

Tamburin: Mit Naturfell und Messingschellen. Lieblingsinstrument unserer beiden Damen, die von Markus damit regelmäßig in die Geheimnisse der rhythmischen Begleitung eingewiesen werden.

Claves: Klanghölzer aus Haselnuss, wurden von Max in letzter Sekunde vor dem Einheizen in unseren Ofen im Probenraum gerettet. Leisten uns seit dem gute Dienste !

Cimbeln: aus dickem Messing mit durchdringendem Klang. Zur Freude von Markus kommen seine Cimbelsolos damit optimal zu Geltung ! Ein Mitbringsel von Manuela aus Nepal.

Tenorposaune: unlackiert, mit Patina und leicht lädiertem Zug. Wird von Hans trotzdem virtuos in allen benötigten und nicht benötigten Tonlagen gespielt.

Zink: Unserer ist gerade und nicht gebogen. Hat zwar Grifflöchern, benötigt aber seltsamerweise keine Rohrblätter und ist deshalb KEIN Holzblasinstrument. Wird mit einem Kesselmundstück angeblasen, ist das Soloinstrument von Max und KEINER spielt es wie er !

Tenorpommer: Unhandliches Rohrblattinstrument mit großer Klappe, das tiefste Instrument unseres Pommernsatzes von Günter Körber. Wird bei uns gelegentlich von Max gespielt, der dem Instrument auch als Blechbläser einigermaßen brauchbare Töne entlockt.

Altpommer: Das zweite Instrument aus unserem Pommernsatz. Bei uns in der Mittellage unverzichtbar, schon alleine deswegen weil es von Manuela geblasen wird. Hat eine nicht ganz so große Klappe, die Manuela aus grifftechnischen Gründen trotzdem gelegentlich Schwierigkeiten bereitet.

Sopranpommer: Kleinste Pommer und im Klang wegen der kleinen Klappe etwas feiner als die artverwandte Schalmei. Kommt bei uns vermutlich deswegen nicht so oft zum Einsatz

Sopranschalmei: Unsere ist ein spanisches Modell das von einem in Deutschland lebenden Engländer Namens John Hanchett gebaut wurde und vom Chef höchstpersönlich gespielt wird. Hat KEINE Klappe !

Sopraninoschalmei: Die Kleine ist nicht spanisch, klingt aber dafür verdammt arabisch und kommt deswegen hauptsächlich bei unseren Cantigas zum Einsatz.

Krummhorn: Ein im wahrsten Sinne des Wortes krummes Rohrblattinstrument mit Windkapsel. Treibt Franziska stimmungsmäßig oft zum Wahnsinn, was von Ihr aber erstaunlich gelassen hingenommen wird.

Rauschpfeife: Doppelrohrblattinstrumet das im nüchternen Zustand wegen seiner Lautstärke nicht zu ertragen ist, daher auch der Name. Wird bei uns auf eigenes Risiko von Hans gespielt.

Blockflöten: Sind in allen Größen von Garklein bis Bass im Ensemble vorhanden und deshalb universell einsetzbar. Von allen mehr oder weniger gerne gespielt, nur Max und Markus weigern sich bis heute beharrlich und erfolgreich dagegen

Einhandflöte: Einhändig zu spielende Flöte mit drei Löchern zum Überblasen. Perfektes Instrument für Fritz weil er damit alle anderen ärgern kann.

Wirtshausflöte: Ein von Manuela innig geliebtes und mit viel Gefühl gespieltes Instrument.

Dudelsack: Ein Meisterstück von Bodo Schulz, sehr durchsetzungsfähig. Hans wollte es so und Bodo musste ihn so bauen. Die anderen wurden nicht gefragt……..

Cister: Widerspenstiges Zupfinstrument aus der Familie der Kastenhalslauten das von Franziska mehr oder weniger freiwillig gespielt wir. Hat mindestens 10 Saiten aus Metall die sich meist erfolgreich allen Stimmversuchen widersetzen.